Albert-Einstein-Schule spendet für Laatzener Flüchtlingshilfe

erstes Treffen_kleinBei den diejährigen Abschlussgottesdiensten der Albert-Einstein-Schule wurde die Kollekte auf Vorschlag der Schülerinnen und Schüler für das Laatzener Netzwerk für Flüchtlinge gesammelt. Über 500,- Euro wurden eingesammelt.

Vielen Dank an die Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer für die großartige Spende.

Die Spende ist bestimmt für das gemeinsame Projekt von Flüchtlingen im Alter von 18 bis 23 Jahren und Mitgliedern der Laatzener Initiative Young United Cultures (YUC), ein Schüler-Mentoring-Projekt, dessen Ziel ein besseres Verständnis zwischen deutschen Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist.

Die gut 20 Flüchtlinge besuchen zwei Sprintklassen in Hannover (mehr Informationen zu Sprintklassen finden Sie hier).  Für sie bieten Mitglieder des YUC (ältere Schüler und Ex-Schüler der Albert-Einstein-Schule) ein bis zwei Mal pro Woche in der Albert-Einstein-Schule eine Art Hausaufgabenhilfe an zum gemeinsamen Kennenlernen und zur gezielten Sprachförderung.

Mit dem Spendengeld wird ein gemeinsamer Ausflug finanziert.

Kurzbericht: Vortrag der Agentur für Arbeit Hannover am 23.05.16

Das Team Flüchtlingsvermittlung der Agentur für Arbeit Hannover betreut…

  • Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive (Kunden aus sicheren Drittstaaten haben Zugangsmöglichkeiten über die lokale Agentur für Arbeit in Laatzen)
  • alle Flüchtlinge aus dem gesamten Regionsgebiet Hannover zentral in der Hauptagentur in Hannover
  • Kunden mit einer Bescheinigung (BÜMA), Aufenthaltsgestattung oder Duldung
    (Kunden mit einer Aufenthaltserlaubnis werden im JobCenter betreut)

BÜMA (aus „info 23“):

Ab Februar 2016 ist die schrittweise flächendeckende Einführung von dem neuen Ankunftsnachweis  eingeführt. Ein Flüchtling erhält nach der Erkennungsdienstlichen Behandlung und dem Asylgesuch eine Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender (BÜMA). Die BÜMA ist kein Aufenthaltstitel. Die BÜMA ist ein vorläufiges Aufenthaltspapier. Die BÜMA gilt als Identitätsdokument und weist nach, dass sich die Person in Deutschland befindet, um einen Asylantrag zu stellen, aber noch in keinem laufenden Asylverfahren ist. Dem Asylverfahren ist damit quasi ein weiteres Verfahren vorgeschaltet. Der Ankunftsnachweis soll als ein Behörden- und länderübergreifendes Dokument fungieren.

Nachdem die BÜMA ausgestellt wurde, müssen sich die Flüchtlinge unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche bei der in der BÜMA genannten Aufnahmeeinrichtung melden. Wichtig: ab der Registrierung und der Ausstellung der BÜMA haben die Betroffenen Anspruch auf Leistungen nach dem AsylbLG. Auch beginnt ab jetzt die dreimonatige Wartefrist für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Fristen für das Dublinverfahren beginnen allerdings erst mit der Asylantragstellung.

 Was  können die Ehrenamtlichen tun?

  • Informieren Sie die Kunden über das Angebot.
  • Füllen Sie mit den Flüchtlingen (die noch nicht bei der Agentur oder im Jobcenter gemeldet sind) den beigefügten Fragebogen (in Deutsch oderEnglisch) aus.
  • Vermerken Sie, in welcher Sprache das Beratungsgespräch geführt werden kann (Deutsch, Englisch, Französisch) oder andere Sprachen, für die bei Bedarf ein/e Dolmetscher/in bestellet wird (kostenlos für den Flüchtling).
  • Falls möglich und das Einverständnis der Flüchtlinge vorliegt,  kopieren Sie das aktuelle Ausweisdokument und fügen es dem Antrag bei.
  • Senden Sie die Unterlagen per Post an die „Agentur für Arbeit Hannover, 30689 Hannover.“ Falls Sie mehrere Kunden betreuen, bitte alle Unterlagen zusammen verschicken, damit die Flüchtlinge zu einer ähnlichen Zeit ein Beratungsgespräch angeboten bekommen.

Wie geht es dann weiter?

  • die Kunden erhalten nach Eingabe der Daten im System der Agentur für Arbeit eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch bei einer Beratungsfachkraft.
    Unterstützer/innen und Sozialarbeiter/innen können Flüchtlinge zu diesen Beratungsgesprächen gern begleiten, sofern die Kunden dies wünschen.
  • gemeinsam mit dem Kunden/der Kundin wird ein individueller Plan für die nächsten Handlungsschritte erstellt.

Was tun Sie, wenn Sie Kunden haben, die noch unsicher sind, ob sie sich bei der Agentur für Arbeit anmelden wollen?

Unten erhalten Sie die Termine für die Gruppeninformationsveranstaltungen im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Hannover. Bitte weisen Sie die Kunden auf die Veranstaltungen hin.

Gern können Sie auch mit einer gesamten Kursgruppe zu einer Gruppeninformation kommen. Bitte melden Sie sich dazu kurz per E-Mail im Vorfeld an, damit die Agentur die Vorberei-tungen dementsprechend planen kann.

Gruppenveranstaltung für Flüchtlinge:

Die Termine für die Gruppeninfos finden jeweils donnerstags  im 2-wöchigen Rhythmus statt:

  • in der Agentur für Arbeit Hannover, BIZ Berufsinformationszentrum, Brühlstr. 4, 30159 Hannover, Eingang Escherstraße 17,
  • um 13:30 für ca. 2 Stunden im Sitzungssaal B am 07.07.16, 21.07.16, 04.08.16, 18.08.16, 01.09.16, 15.09.16, 06.10.16, 20.10.16, 03.11.16, 17.11.16, 01.12.16, 15.12.16.

Was bietet die Agentur den Kunden nach einer individuellen Beratung und Prüfung je nach Einzelfall an?

  • Gespräch mit der Aufnahme aller Daten und ggf. direkt Einsteuerung in eine Profilierung- und Kompetenzfeststellungsmaßnahme bei einem Träger (wenn die individuellen Voraussetzungen vorliegen)
  • Individuelle Beratung zu Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland
  • Unterstützung bei Kontakten zu Arbeitgebern
  • Praktikumsmöglichkeit bei Arbeitgebern, Fahrtkosten (Genehmigung durch die Agentur vor Beginn des Praktikums notwendig)
  • Hilfe beim Ausfüllen der Formulare für eine Arbeitserlaubnis (Wichtig für die Flüchtlinge!)
  • Kostenübernahme für notwendige  Übersetzung und Beglaubigung von Diplomen, Zeugnissen, etc.
  • Erstattung von Bewerbungs- und Fahrtkosten
  • notwendige berufliche Weiterbildung oder Qualifizierung, (sprachliche Voraussetzungen beachten)
    Einige Bespiele: Qualifikation im Bereich Lager und Logistik (mit Gabelstaplerschein) oder im  Hotel- und Gaststättenbereich.
    Vorbereitungskurse und Teilqualifikationen in den Bereichen Metall, Verkauf, Gastronomie und Lager. Teilqualifikationen können bei erfolgreichem Abschluss später auf die Ausbildungszeit angerechnet werden.
  • Langzeitpraktikum zur Vorbereitung auf eine Ausbildung
  • Schulungsmaßnahme Kombination Sprache, Praktikum, Kompetenzfeststellung „Perspektive für Flüchtlinge“Vor Beginn aller Fördermaßnahmen ist eine individuelle Prüfung erforderlich und die Entscheidung über eine Förderung wird individuell getroffen.

Weitere Informationen gibt es für Ehrenamtliche

direkt bei der Agentur. Sie informiert rund um das Thema „Unterstützung von Flüchtlingen“ an folgenden Terminen  im Berufsinformationszentrum in der Agentur für Arbeit Hannover in der Brühlstraße 4:

  • Mittwoch, den 03.08. 2016
  • Mittwoch, den 16.11.2016

Über :    Zugang zur Agentur für Arbeit und Jobcenter, Beratungs- und Vermittlungsangebote, Arbeitsmarktzugang, Rechtliche Hinweise zur Integration in den Arbeitsmarkt,             Fördermöglichkeiten für Flüchtlinge, Übergang aus dem Rechtskreis SGB III – Agentur für Arbeit (Kunden mit Bescheinigung – BÜMA, Aufenthaltsgestattung oder Duldung) zum Rechtskreis,       SGB II – Jobcenter (Kunden mit Aufenthaltserlaubnis) , Hinweise zum Antrag auf Leistungen SGB II im Jobcenter

Und wer noch detailliertere Infos benötigt, findet sie unter:

www.hannover.de/content/download/570540/13083595/file/Arbeitsmarktzugang_fuer_Fluechtlinge_V_1_1_20160125.pdf

Ohne Gewähr!

Gisela Noack

Gute Schuhe für den Leinelauf

SchuheAm kommenden Freitag. 17. Juni 2016, startet einen Gruppe von 14 junge Sportler, die als Flüchtlinge nach Laatzen gekommen sind, mit 3 Betreuern beim Laatzener Leinelauf. Die Präsidentin des Lionsclubs Hannover-Expo, Ulrike Gutscher, überreicht heute gemeinsam mit Stefan Skouras (VfL Grasdorf), Koordinator der Laatzener Sportvereine für die Integration von Flüchtlingen, Laufschuhe. Damit sollen die Sportler gute Chancen beim Leinelauf 2016 haben.

Vermittelt wurde die Spende durch das Netzwerk für Flüchtlinge in Laatzen. Vielen Dank für die Kooperation und das alles so großartig geklappt hat. Wir drücken alles Beteiligten am kommenden Freitag die Daumen!

Willkommen in Laatzen!

Viele Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten haben hier Schutz und Sicherheit gefunden. Das Netzwerk für Flüchtlinge in Laatzen hat sich in Kooperation mit der Stadt Laatzen gebildet, damit unsere neuen Nachbarn die Möglichkeit zur Integration erhalten.

Viele Ehrenamtliche engagieren sich für bereits für die neuen Mitbürger und Nachbarn. Diese Seite informiert über die Arbeit in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und dient als Hilfestellung für die Arbeit mit Flüchtlingen. Unter Mitmachen stellen sich die Arbeitsgemeinschaften vor, im Terminkalender sind die nächsten Termine des Netzwerks veröffentlicht und unter Materialien finden Sie verschieden Downloads, die in der Arbeit hilfreich sein können.

Wenn Sie Wünsche und Anregungen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen.

 

             

Einladung zu den AG Treffen

Die AG Freizeitgestaltung trifft sich wieder am Montag, 13. Juni 2016 um 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle, Marktplatz 3. Es werden noch dringend Mitstreiter gesucht, die das Sommerfest auf dem Marktplatz und das Fest der Sinne im August mit vorbereiten.

Das nächste Treffen der AG Sprachförderung ist am Dienstag, 14. Juni 2016 auch um 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle, Marktplatz 3. Die Ehrenamtlichen der Rathausstraße und der Sporthalle EKS haben sich in der Gutenbergstraße neu organisiert und bieten neben der Sprachförderung jetzt auch Hilfe beim Einkaufen und Kochen an.

Die AG Einzelbetreuung lädt ein

Das nächste Treffen der AG Einzelbetreuung findet am Montag, 23.05.2016, von 18 bis 20 Uhr im Café Marie statt. Eingebettet ist eine Informationsveranstaltung der Agentur für Arbeit für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe. Es geht um Ausbildungs-, Arbeits- und Sprachkursmöglichkeiten für noch nicht anerkannte Flüchtlinge.

Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldungen wird gebeten unter info@willkommen-in-laatzen.de

Bericht vom Gesamtnetzwerktreffen am 5.4.2016

„Geben Sie sich und den Flüchtlingen genügend Zeit bei der Integration“, forderte Frau Galati die gut 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesamtnetzwerktreffen auf. Frau Galati, die selbst deutsche und italienische Wurzeln hat, arbeitet als Dozentin bei der Leine-Volkshochschule und beschrieb in einem inspirierenden Impulsreferat die Herausforderungen, denen sich die Flüchtlinge stellen müssen, wenn sie in Deutschland heimisch werden wollen. Sie verdeutlichte, wo die kulturellen Unterschiede vor allem liegen: im unterschiedlichen Verständnis von Zeit, vom Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, von den Rollen von Frauen und Männern, vom Umgang mit Kindern und von der Erziehung, aber auch in der Frage, wie offen Themen in der Kommunikation an- und ausgesprochen werden.

„Die eigene Kultur ist wie ein Rucksack, den man trägt – man hat ihn bei sich, aber man kann ihn auch öffnen, etwas entnehmen und anderes hineinlegen“, so Galati weiter, „aber das braucht seine Zeit“.

Anschließend informierte Bürgermeister Jürgen Köhne über die aktuelle Entwicklungen bei der Unterbringung der Flüchtlinge. In den Jahren 2015 und 2016 hat die Stadt bisher fast 1.000 Flüchtlinge aufgenommen, bis nach dem Sommer werden nur noch ca. 35 Neuankömmlinge erwartet. Dies gibt der Stadt die Möglichkeit, sich erst einmal auf die Unterbringung derjenigen zu konzentrieren, die bereits in Laatzen angekommen sind. Köhne konnte die gute Nachricht überbringen, dass die neue Gemeinschaftsunterkunft in der Gutenbergstr. 15 noch in diesem Monat bezugsfertig sein wird. Damit können vor allem diejenigen, die zur Zeit in der Sporthalle des Erich Kästner-Schulzentrums untergebracht sind, in Mehrbettzimmer unterkommen.

Mareike Fruth, die Koordinatorin des Netzwerks, schilderte im Anschluss, wie Schritt für Schritt die Arbeit der Geschäftsstelle und des Netzwerks weiter gefestigt werden kann. So ist die Geschäftsstelle jetzt voll funktionsfähig, die Homepage www.willkommen-in-laatzen.de ist jetzt im Netz verfügbar, das neue Sachspendenlager wird in den nächsten Tagen eingerichtet und organisiert. Die Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitsgruppen des Netzwerks warben vor allem für neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter: alle Arbeitsbereiche können noch Unterstützung brauchen.

Gesamtnetzwerktreffen am 5. April 2016

Das Netzwerk trifft sich zu seinem nächsten Gesamttreffen:

Dienstag, 5. April 2016
18 bis 20 Uhr im Forum des Erich-Kästner-Schulzentrums, Marktstraße 33.

  1. Begrüßung
  2. Impuls von Giovanna Galati „Welche Kulturen kommen zu uns?“
  3. Stadt Laatzen: aktuelle Flüchtlingssituation, Unterkünfte und Perspektiven
  4. Infos aus der Geschäftsstelle, des Vereins und aus den AG´s

Wir freuen uns einen interessanten Abend und laden alle herzlich ein: die sich zum Netzwerk zählen genauso wie die, die mitarbeiten möchten oder sich über die Arbeit des Netzwerks informieren möchten.

Ab 17.30 Uhr stehen die Verantwortlichen der einzelnen Arbeitsgruppen (Sprachförderung, Einzelbetreuung, Freizeit, Spenden) im Foyer für Fragen zur Verfügung. Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, ist herzlich eingeladen, etwas eher zu kommen.

Einladung zum Netzwerktreffen am 05.04.2016 (PDF)
Protokoll des Gesamttreffens am 10.11.2015 (PDF)

Netzwerk erhält Ehrenamtspreis der Region

Preisverleihung am 15.1.2016
Preisverleihung am 15.1.2016

Am 15.1.2016 zeichnete Regionspräsident Hauke Jagau das Netzwerk für Flüchtlinge in Laatzen e.V. mit dem Ehrenamtspreis der Region Hannover aus. Stellvertretend für das Netzwerk nahm die Vorsitzende des Trägervereins, Petra Herrmann, den Preis entgegen.

Insgesamt wurden 40 Vereine, Verbände und Initiativen aus der ganzen Region ausgezeichnet. An der ausführlichen, aber sehr stimmungsvollen Feierstunde nahmen für das Netzwerk Gabi Hecht, Renate Lochte, Lisa Rupp und Gerhard Braun teil.

Die Auszeichnung ist ein schöner Dank für das alles, was das Netzwerk im ersten Jahr seines Bestehens auf die Beine gestellt hat.